Das Verfeuern von Kaminholz ist grundsätzlich eine umweltschonende Heizart, wenn geeignetes, trockenes Holz sauber verbrennen kann. Die saubere Verbrennung entspricht in etwa dem gleichen chemischen Prozess, wie die natürliche Verrottung - d.h., daß das freiwerdende CO2 (Kohlendioxyd) den ursprünglichen CO2-Haushalt der Atmosphäre nicht zusätzlich erhöht oder belastet.
Um unsere Umwelt zu schonen, sollte einiges beachtet werden:
- es sollte lediglich Holz verbrannt werden, welches eine Restfeuchte (gemessen mit einem Messgerät, welches den Widerstand mißt) von <24% hat. (Novelle der 1. BImSchV vom 23.3.2010)
- zum Verheizen sollte lediglich stückiges, naturbelassenes Brennholz, sowie Holzbriketts oder Pellets im Ofen eingesetzt werden
- vollständige und damit umweltschonende Verbrennung setzt entsprechende Luftzufuhr voraus
- die Befüllung des Ofens sollte der Wärmeabnahme angepasst sein, ein "Überfüttern" ist sinnlos und umweltbelastend
Die Feinstaubdiskussion wird immer lauter - nur trockenes Holz, das bei hohen Temperaturen verbrannt wird, minimiert den Feinstaubanfall, dabei ist es relativ egal, um was für Holz es sich handelt (Laubholz-Nadelholz).