Brennholz Kaminholz vom Niederrhein Brennholz und Kaminholz Brennholz Kaminholz Sorten

Brennholz Ahorn    
   

  • sehr gut brennendes Laubholz mit schöner Flamme
  • ähnlich guter Brennwert wie Buche
  • ideal für den offenen Kamin, aber auch für alle Kaminöfen geeignet
  • spritzt nicht

Der Ahorn wächst in der Jugend sehr schnell und kann auf guten Standorten Höhen von über 30 m erreichen. Er hat meist recht gerade und zylindrisch ausgeformte Stämme, die bis zu 15 m astfrei sein können. Durchmessern von 60 bis 100 cm. Ein Bergahorn kann bis zu 500 Jahre alt werden. Beim Spitzahorn ist dagegen das Höchstalter schon mit etwa 150 Jahren erreicht. Als Wuchsanomalien können am Stammfuß und an den Wurzelpartien Maserknollen entstehen, insbesondere beim Feldahorn und beim Oregonahorn (Acer macrophyllum) aus Nordamerika (Pazifikküste).

Eigenschaften:
 

Das Holz ist mäßig hart, mittelschwer, fest, elastisch und zäh, schwindet mäßig, ist für die industrielle Weiterverwendung langsam zu trockenen, neigt zum Reißen, hat ein gutes Stehvermögen und ist gut zu bearbeiten. Als Kaminholz aufbereitet trocknet es schneller als Buche und Eiche, daher als Brennholz gerne verwendet.

Fehler: Verfärbungen; Drehwuchs.

Trocknung: Ahorn behält seine weiße Farbe nur bei anfangs stehender Trocknung im Schuppen. Die Bretter sind auf den Kopf zu stellen (Zopfstapelung), damit die im Stammende größere Wassermenge rascher verdunsten kann. Sobald die Bretter rund werden, muss waagerecht gestapelt und halbjährlich umgestapelt werden.

Verarbeitung: Hochwertige Furnierqualitäten werden eingemessert, sonst gesägt. Jedoch verlangt schon das Rundholz und danach auch die Schnittware eine besonders sorgfältige Holzpflege. Das Schnittholz ist leicht und sauber zu bearbeiten, besonders auch gut zu drechseln und zu schnitzen. Die Oberflächenbehandlung ist vielseitig, mit allen üblichen Mitteln sehr gut möglich, besonders auch zu zarten Farbtönen zu beizen und zu färben sowie zur Imitation anderer Hölzer durchzufärben, z. B. Ebenholz

Beständigkeit:

nicht witterungsfest, es wird leicht von Pilzen befallen; neigt zu Verfärbungen und Drehwuchs. Bei falscher Trocknung blaustreifig.

Verwendung:

Ahorn-Messerfurniere waren zeitweilig sehr für helle Schlafzimmer- und Wohnzimmermöbel gefragt; dekoratives Ausstattungsholz, besonders begehrt sind Berg- und Spitzahorn. Als Vollholz für Drechselarbeiten, besonders Spitzahorn, Küchengeräte, Tischplatten. Besondere Qualitäten des Bergahorns mit engem und welligem Jahrringverlauf bei geringer Spätholzausbildung als Klangholz im Geigenbau, für Parkett, Schuhleisten; Feldahorn für Axtstiele. Die Vogelaugenmaser  ist ein Schälfurnier, das bei welligem Faserverlauf mit zahlreichen kleinen Stiftästen durchsetzt ist und vom nordamerikanischen Zuckerahorn (Acer sacharum) stammt. Der eschenblättrige Ahorn (Acer negundo) kann eine besonders intensive Riegelstruktur zeigen, ist jedoch technologisch weniger gut. Aus den West-USA kommende Maserknollen von Acer macrophyllum werden zunehmend importiert und durch besonderes Schälen zu Furnieren aufgearbeitet.
 

 

Brennholz Eiche

  • gut brennendes Kaminholz mit geringerer Flamme
  • sehr guter Gluthalter
  • sehr guter Brennwert
  • ideal für den offenen Kamin, aber auch zum Durchheizen im Dauerbrandofen oder Specksteinofen
  • spritzt nicht



Es gibt über 200 verschiedene Eichenarten auf der ganzen Erde, jedoch nur wenige sind hochwertige, helle Furnierhölzer; die Herkunftsbezeichnungen stellen bestimmte Wuchseigenschaften dar, wie z. B. Feinjährigkeit oder einheitliche Färbung, und bedeuten damit also auch eine bestimmte Qualität. Meist große laubwerfende Bäume, gelegentlich auch strauchig. Viele Arten sind sommergrün, andere immergrün oder halb-immergrün. Häufig Bastardierungen zwischen einzelnen Arten.
 Vorkommen: In allen Erdteilen der nördlichen Halbkugel, insbesondere in Europa, wo die Stieleichen überwiegen, im übrigen bis zum Kaukasus und nach Persien reichend, in Nordamerika (Mitte und Westen der USA) sowie in Asien (besonders in Japan). In Deutschland im Hochspessart, in der Pfalz und in der Göhrde, wobei hochwertige Qualitäten dort vorwiegend Traubeneichen sind.

Die Eiche zählt zu den wertvollsten Holzarten unserer Wälder. Wächst sie geschlossen im Waldbestand auf, bildet sie 12 bis 15 m lange, astfreie und damit wertvolle Stämme mit Durchmessern von 40 bis über 100 cm. Besonders berühmt sind die Spessarteichen. Wenn diese Bäume ab einem Alter von etwa 240 Jahren als Furnierstämme geerntet werden, haben sie Höhen von bis zu 40 Metern erreicht. Gut bekannt sind die gelappten Blätter der Eiche. Freistehende Eichen sind oft knorrige Baumgestalten mit einem dicken, kurzen Stamm und einer breit ausladenden Krone. Solche Bäume erreichen oft ein hohes Alter. Es sind über 1000jährige Eichen bekannt. Für beste Furniereichen werden auf Versteigerungen nicht selten Preise von über 10.000 DM je Kubikmeter erreicht. Es wachsen auch Maserknollen.

Abhängig von Standort und Wuchsbedingungen muss mit erheblichen Gewichtsschwankungen gerechnet werden (Amerikanische Weißeichen sind meist etwas schwerer). Mäßig schwindend. Die Breite der Jahrringe bzw. das Verhältnis des Früh- zum Spätholzanteil bestimmt entscheidend das Gewicht und damit auch Eigenschaften und Eignung: breite Jahrringe über 3 mm, d. h. mehr Spätholz, bedeuten grobes und hartes Holz; schmale Jahrringe von 1 bis 2 mm ergeben mildes, zartes Holz; Jahrringbreiten von 2 bis 3 mm ergeben eine halbmilde und mittelharte Ware. Je breiter der Splint, um so härter ist in der Regel das Holz. Auch Graufärbung bedeutet, dass es sich um hartes Holz handelt. In der Regel ist das Holz der Traubeneiche etwas schwerer. Eichenholz hat in frischem und feuchtem Zustand einen intensiven säuerlichen Geruch (Gerbsäure). Eisenmetalle verursachen bei Feuchtigkeitseinwirkung dunkle Verfärbungen. Das Kernholz ist witterungsbeständig und sehr dauerhaft.

 

Eigenschaften:

Abhängig von Standort und Wuchsbedingungen muss mit erheblichen Gewichtsschwankungen gerechnet werden (Amerikanische Weißeichen sind meist etwas schwerer). Mäßig schwindend. Die Breite der Jahrringe bzw. das Verhältnis des Früh- zum Spätholzanteil bestimmt entscheidend das Gewicht und damit auch Eigenschaften und Eignung: breite Jahrringe über 3 mm, d. h. mehr Spätholz, bedeuten grobes und hartes Holz; schmale Jahrringe von 1 bis 2 mm ergeben mildes, zartes Holz; Jahrringbreiten von 2 bis 3 mm ergeben eine halbmilde und mittelharte Ware. Je breiter der Splint, um so härter ist in der Regel das Holz. Auch Graufärbung bedeutet, dass es sich um hartes Holz handelt. In der Regel ist das Holz der Traubeneiche etwas schwerer. Eichenholz hat in frischem und feuchtem Zustand einen intensiven säuerlichen Geruch (Gerbsäure). Eisenmetalle verursachen bei Feuchtigkeitseinwirkung dunkle Verfärbungen. Das Kernholz ist witterungsbeständig und sehr dauerhaft.

Fehler:

Wasserreiser (Klebgäste) und Röschen, starke Krümmungen, Drehwuchs, Mark- oder Strahlenrisse, Farbfehler (Lohflecken = Wasserstreifen, Korrosionsflecken, Vergrauung), Mondringe, Krebs sowie sehr breite Holzstrahlen (= Spiegel). Amerikanische Weißeichen können dunkle Verfärbungen aufweisen (minerals).

Trocknung:

Eiche stapelt man zunächst im Freien. Die Hirnenden sind zu schützen. Regenwasser spült die Gerbsäure aus und macht das Holz milder und spannungsfreier. Bleibt aber Wasser im Stapel stehen, bilden sich braune Flecken (Lohflecken). Nach etwa einem Jahr muss das Holz in einem gedeckten, luftigen Schuppen gelagert werden.

Verarbeitung:

Furnierherstellung: Messern und Sägen, wobei die Fällzeit sich qualitativ stark auswirken kann. Die Bearbeitung des Eichenholzes verlangt große Sorgfalt (zum Einmessern etwa 8 Stunden dämpfen) sowie sorgfältig geschärfte Werkzeuge. Grundsätzlich ist Eichenholz gut zu bearbeiten. Der Einschnitt auf einem Horizontalgatter ist zu bevorzugen. Es ist sehr langsam und kontinuierlich in der Kammer zu trocknen; einmal getrocknet, hat es ein gutes Stehvermögen. Die Freilufttrocknung ist besonders auch für Furniere die beste Form; sie dauert für Schnittholz mehrere Jahre. Die Stapelung ist besonders sorgfältig mit Fichten-Stapellatten durchzuführen. Die Oberflächenbehandlung bereitet keine grundsätzlichen Schwierigkeiten. Bei deckenden Anstrichen soll vorher angeschliffen werden. Doppelbeizen, Räuchern und Kalken wird für Eichen gern empfohlen.

Beständigkeit:

Kernholz sehr witterungsfest und dauerhaft, Splintholz sehr anfällig für Pilz- und Insektenbefall.


Verwendung:

Aus Eichenfurnierholz werden hochwertige Furniere eingemessert: bei milden Qualitäten bis 1,8 mm Dicke, bei hartem Holz 1,8 ;  2,5 und 2,7 mm. Radial ergibt Spiegeleiche, und Quartier lässt breite Holzstrahlen als glänzende Querbänder erscheinen. Der rustikale Möbelstil verlangt keine milde, sondern mehr mitteljährige Ware. Eichenvollholz wird je nach Qualität verschieden und vielseitig eingesetzt; die schweren und grobjährigen Sortimente für stark beanspruchte Konstruktionen im Innen- und Außenbau (auch Fenster), Brücken- und Wasserbau, Boots- und Waggonbau sowie für Parkett, Bier- und Weinfässer. Ein besonderes Sortiment stellt die Mooreiche dar. Hierbei handelt es sich um viele 1000 Jahre unter der Erde bzw. unter Wasser luftdicht abgeschlossene Stämme, die sich durch die chemische Gerbstoffreaktion braun bis blauschwarz verfärbt haben.
 

 

Nachfrage macht Brennholz teurer
 
Der frühe Winter, dazu immer mehr Abnehmer - in den heimischen Wäldern könnte bald das Brennholz knapp werden.

Dass Brennholz und Kaminholz zur Zeit sehr gefragt ist, kann das Team von Gutes-Holz nur bestätigen.

  • große Holzhackschnitzel-Kraftwerke üben enormen Druck auf den Markt aus und sorgen für ein knapperes Angebot.
  • die Abfuhr von Stammholz aus den verschneiten Wäldern auf den mittlerweile vereisten Waldwegen ist sehr beschwerlich, wenn nicht sogar unmöglich.
  • viele neue Öfen werden zum Winter hin gekauft und damit kommen sehr viele Neukunden hinzu
  • Die Anbieter für Strom, Öl und Gas haben empfindlich mit ihren Preisen angezogen - Heizöl und Diesel sind auf einem Rekordhoch und die Preise sollen auch hier noch steigen

Das führt automatisch zu steigenden Preisen beim Brennholz und Kaminholz. Heizen mit Holz ist aber immer noch 20 bis 30 Prozent billiger als mit Öl oder Gas. Holz dürfte nach unserer Einschätzung aber nicht teurer werden als Öl und Gas, weil sonst Kunden, die ihren Kachelofen nur zusätzlich nutzen, wieder verstärkt zur herkömmlichen Heizung zurückkehren.

Gutes-Holz rät auch dazu, sich nicht unbedingt auf Buchenholz zu versteifen. Auch Roteiche, Ahorn, Esche, Birke etc. sind gute Wärmelieferanten und wenn das Holz eine Restfeuchte von unter 25% hat, wird kein Schornstein versotten.

Wer also freie Lagerfläche hat, sollte mit seiner Bestellung für die nächste Saison nicht mehr bis zum Herbst warten, da dann die Preise wieder empfindlich anziehen.

 

Brennholz Buche
         

  • sehr gut brennendes Laubholz mit ruhiger Flamme
  • sehr guter Brennwert
  • ideal für den offenen Kamin, aber auch zum Durchheizen im Dauerbrandofen oder Specksteinofen
  • spritzt nicht


Buchen haben Stämme mit glatter, grau schimmernder Rinde und bilden bei entsprechender Pflege weit ausladende Kronen aus. Auf guten Standorten werden Buchen bis zu 50 m hoch, ihr Höchstalter liegt bei etwa 300 Jahren. Für die naturnahe Forstwirtschaft ist die Buche eine wichtige Baumart. Bei gezielter Pflege und in Mischung mit anderen Baumarten sind besonders vielfältige und vielschichtige Bestände möglich. Wertvolle Buchenstämme, wie sie zur Herstellung von Schäl- oder Messerfurnieren gebraucht werden, haben in der Regel einen Mittendurchmesser (Durchmesser in der Mitte des Stammes) von 40 cm und darüber. Heutzutage leider nur noch selten bis über 100 cm. Stämme bis 15 m astfrei.
 Weil die Buche mit ihren Wurzeln und mit ihrem Laub den Boden auflockern und verbessern kann, wird sie auch als "Mutter des Waldes" bezeichnet. Bekannt sind ihre auch für den Menschen genießbaren Früchte, die Bucheckern.

Eigenschaften:

Stark schwindend; mäßig gutes Stehvermögen, überdurchschnittliche Festigkeit. Buchenholz ist schwer, hart, sehr zäh, wenig elastisch und sehr tragfähig. Es neigt zum Reißen, Gedämpft ist es, noch warm, leicht zu biegen (=Thonet-Verfahren).

Fehler:

In feuchtem Zustand wenig witterungsfest. Die Rotkernausbildung ist sowohl eine Alters-, als auch Oxydationserscheinung.

Trocknung:

Rotbuchen verstocken leicht. Ihre Schnittware ist deshalb trocken und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt im Schuppen zu lagern. Gedämpfte Buche ist unempfindlicher.

Verarbeitung:

Vorwiegend Sägen und Schälen, gelegentlich auch Messern. Leicht und sauber zu bearbeiten. Der Furniererzeugung soll eine entsprechende Dämpfung vorausgehen, um sowohl eine Egalisierung und Intensivierung der rötlichen Farbe zu erreichen als auch das Stehvermögen günstig zu beeinflussen. Das Schnittholz muss sehr gepflegt werden, und die Trocknung ist vorsichtig vorzunehmen, da das Holz an den Enden und an den Oberflächen zum Reißen neigt.
Die Oberflächenbehandlung ist mit allen Mitteln gut durchzuführen; besonders geeignet zum Beizen und gut zu polieren.

Beständigkeit:
Nicht witterungsfest, anfällig für Pilz- und Insektenbefall, verstockt leicht.

Verwendung:

Als Furnier vielseitig einsetzbar sowohl als Schälfumier zur Sperrholzerzeugung (Formsperrholz), insbesondere für technisches, verdichtetes Sperrholz (Pressholz), teils mit Kunststoffen verbunden, wie auch als Messerfurnier z. B. für Türen; gut geeignet zum Bedrucken. Gedämpft lässt es sich gut biegen und wird daher zum Beispiel für die Sitzmöbelerzeugung gerne verwendet (Thonet-Biegemöbel). Im Vollholzsektor wird die Buche verwendet für Parkett, im Fahrzeugbau, für getränkte Schwellen sowie als Gebrauchsholz, z. B. für Werkzeugteile und Spielzeug. Zudem ist das Holz der Buche ein hervorragendes Brennholz.